Content Marketing Projekt: mission accomplished.

Das Content Lab begleitete 2012 als Praxis-Projekt die Online Marketing Vorlesung an der Universität Zürich. Ein Semester lang haben sich 200 Studenten mit allen Aspekten des Online Marketings befasst und parallel dazu die Erkenntnisse auf dieser Website direkt in die Praxis umgesetzt.

Dabei sind viele lesenswerte Artikel entstanden, die weiterhin hier auf content-lab.ch verfügbar bleiben. Viel Spass bei der Lektüre und dem Umsetzen der eigenen Content Marketing Projekte!

Die Vorlesung findet auch 2013 wieder statt.

Posted in Vorlesung (Admin)

Social Media Marketing: Digitale Mundpropaganda

Mundpropaganda ist eine der wertvollsten Strategien, die ein Unternehmen verfolgen kann. Gerade mit der Etablierung der Social Media Kanäle wie Facebook, Twitter und Co. war es für Verbraucher noch nie so einfach ihre Empfehlungen, Meinungen und Kommentare zu verbreiten. Erst kürzlich veröffentlichte Social Media Today eine Studie die belegt, dass 92% der Verbraucher sich mehr auf die Empfehlungen ihrer Freunde verlassen, als auf jede andere Form der Werbung. Über Social Media Plattformen werden Empfehlungen weiter und schneller verbreitet als durch traditionelle Mundpropaganda. Dass Marken und Werbung in der digitalen Welt Aufmerksamkeit erregen, kommt auch den Offline-Marketing Strategien zu Gute.

Es war noch nie einfacher Beiträge, Bilder und Videos mit einer Online Community zu teilen. Dabei ist es wichtig zu verstehen, weshalb dies geschieht und welche Elemente eine “virale” Kampagne ausmachen. Die Antworten dazu stecken in folgenden Fragen:

1. Wer teilt Content?
2. Wo verbringt die Zielgruppe die meiste Zeit online?
3. Wie werden Inhalte am effektivsten verbreitet?
4. Weshalb sollte Content geteilt werden?
5. Wann wird Content geteilt?

Die Menschen sind eher dazu geneigt, Content Aufmerksamkeit zu schenken, wenn er Aus der
eigenen digitalen Community hervorgeht. Des Weiteren besagen Statistiken von Social Media Today, dass 70% der Online-Verbraucher den Meinungen ihrer Freunde eher vertrauen, als den werblichen Aussagen einer Marke. Es ist also entscheidend, dass die richtigen Personen mit der richtigen Botschaft am richtigen Ort gezielt angesprochen werden.

Social Media Trends

Der Launch der innovativen Video Plattform „Vine“ hat dazu beigetragen, dass immer mehr Internet Nutzer sich ihrer Online Community über kurze Videobotschaften mitteilen. Social Media Today hat festgestellt, dass Seitenaufrufe auf den Plattformen der Sozialen Medien um 94% höher sind, wenn Inhalte ein Bild oder ein anderes visuelles Element enthalten. Videos sind ein wachsender Trend und werden auch im Jahr 2014 weiterhin an Popularität gewinnen.

Die richtige Selektion sozialer Netzwerke ist essenziell, um Inhalte für Marketingzwecke online zu verbreiten. Facebook und Twitter sind die dominierenden sozialen Kanäle, jedoch könnte LinkedIn für eine Firma sehr geeignet sein, wenn die Zielgruppe im B2B Markt tätig ist.

Best Practice Beispiel: Superdry

Das Fashionlabel Superdry hat sich einzig durch Mundpropaganda etabliert. Superdry hat im Gegensatz zu anderen Modemarken bewusst auf traditionelles Marketing verzichtet und sich seit der Gründung vor zehn Jahren auf Empfehlungen der eigenen Kundschaft verlassen.

Das exponentielle Wachstum des Labels ist vor allem auf die natürliche Entwicklung der Markenerwähnung in den sozialen Medien zurückzuführen. Superdry wird auch von bekannten Persönlichkeiten unterstützt, die sich durch das Tragen der Marke in der Öffentlichkeit mit ihr identifizieren und der Zielgruppe suggerieren, dass dieses Modelabel gerade angesagt ist.

Twitter, Facebook, Pinterest und Co. ermöglichen es jeder Marke in kürzester Zeit eine größere Reichweite zu generieren, gerade durch prominente Unterstützung. Diese „Celebrity Endorsements“ führen dazu, dass der Verkauf von Superdry T-Shirts, Jogginghosen und Kapuzenpullovern sich von 2012 bis 2013 um 83% auf 140 Mio. Pfund erhöht hat. Der Gewinn stieg zudem von 7,6 Mio. Pfund auf 22,5 Mio. Pfund. Nachdem Fußballspieler David Beckham in einer Superdry Lederjacke gesichtet wurde, verkaufte sich dieses Exemplar zwischen 2007 und 2009 über 70000 Mal in England.

Fazit

Obwohl traditionelles Offline-Marketing sehr effektiv ist, basiert es auf einem einseitigen Kommunikationsmodell. Die Nutzung sozialer Medien hingegen ist für Unternehmen nicht nur kostenlos, sondern ermöglicht es Nutzern, sich durch Likes, Shares, Tweets und Kommentare aktiv an den Aktivitäten und Aktionen einer Marke zu beteiligen. Kundenempfehlungen werden in kürzester Zeit in der eigenen Online Community verbreitet und dies kurbelt die Interaktion mit der Marke weiter an.

 

Dies ist ein Gast-Beitrag von Gloria Gavrilovic (@julienj1989), den sie für die Vorlesungs-Website “Online-Marketing” verfasst hat. Gloria arbeitet als  German Search Marketing Executive bei der englischen Agentur Search Laboratory in London. 

 

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Offline werben

Offline einen Link kreieren. Dieser Satz sorgt vielleicht erst einmal für Verwirrung. Doch erklärt ist er an sich schnell.

Täglich reden wir mit unseren Freunden und Bekannten über Marken, Produkte, Unternehmen. Durch diese interpersonale Kommunikation werden wir inspiriert, nach den neuen Informationen zu suchen und uns darüber zu informieren. „Hey, hast du das neue Youtube Video von Rihanna schon gesehen?“ – Zugegeben, Rihanna ist kein Unternehmen im klassischen Sinn, aber mit dieser simplen Frage wurde bereits offline ein Link kreiert.

Na? Nun scheint der anfangs vielleicht noch eigenartige Satz durchaus Sinn zu machen. Auch searchenginewatch.com bringt dies in einem Beitrag auf den Punkt. Denn Marketing ist Marketing, auch offline.

Ein Link kann also als Referenz gesehen werden. Dies hat im Internet längt Fuss gefasst. Gutes Beispiel voran ist die Werbestrategie von Facebook; “Likes” werden mit Freunden geteilt, was indirekt sogleich eine Empfehlung suggeriert. Auch greift das soziale Netzwerk mittlerweile aktuell in diese implizite Marketingform ein und zeigt Beiträge wie “deinem Freund gefällt diese Seite”.

Doch nicht nur im Netz können solche Weiterempfehlungen kreiert werden. Wie anfangs bereits erklärt, besteht die Wahrscheinlichkeit, dass durch verschiedenste Aktivitäten offline auf das Internet verwiesen werden kann. Was sind hier nun Varianten und Möglichkeiten, diese Art des Marketings auszuschöpfen und vom echten Leben in die Online-Welt zu locken?

Flyer

Flyer sind hierbei eine kostengünstige und auch effektive Variante. Um ein ansprechendes Flugblatt zu kreieren, kann ein Freelancer engagiert und der Druck anschliessend durch einen kostengünstigen Service im Internet in Auftrag gegeben werden. Aus Sicht dieser beiden Aspekte ist diese Option ökonomisch gesehen sehr lukrativ. Doch auch was die Verbreitung der Werbung betrifft, verstecken sich gewaltige Verbreitungschancen. Denn die Flyer können gezielt an das gewünschte Publikum herangetragen werden. Will ein Unternehmen Studenten erreichen? Dann beauftragt es ein paar dieser (erneut eine relativ günstige Angelegenheit) mit dem Verteilen der Flyer vor Hochschulgebäuden. Auch können so Massen von Menschen erreicht werden, da an Anlässen wie Konzerten, Marathons, Paraden und dergleichen verteilt werden kann.

Coupons

Courtesy of cohdra / www.morguefile.com

Eine weitere Möglichkeit, Empfehlungen offline zu generieren, sind Coupons. Es ist unumstritten, dass die Nutzung von Zeitungen im Zeitalter von ePapers abnimmt. Doch trotzdem ist das Sammeln von Coupons immer noch sehr beliebt. Marketing.ch fasst die wichtigsten Punkte für das Couponing (ja, für diesen Trend gibt es bereits schon ein Substantiv) zusammen.

Das Zentrale bei dieser Art der Link-Kreation ist, dass die Art und Weise, wie der Rabatt gewährt wird, den Rezipienten dazu veranlasst, online aktiv zu werden und ihn auch weiter zu verbreiten.

Im Fokus für die Unternehmen und das Marketing sollte also ein gutes Angebot stehen. Sei dies nun, dass der Rabatt gross genug ist, um den einzelnen Kunden dazu zu bewegen, den Coupon mit seinen Bekannten zu teilen oder sei es durch einen taktisch geschickt gewählten Rabatt, der in Kombination von mehreren Nutzern grösser wird.

Spezielle Anlässe

Anlässe können eigens kreiert werden. Denkbar sind hier Sponsoring oder PR. Durch einen solchen Event besteht die Chance, zielgruppenorientiert Konsumenten anzusprechen und wie bei den Flyern grössere Massen an Menschen anzuziehen.

Ebenfalls als Option nutzen sollte ein Unternehmen die Partizipation an Messen und Ausstellungen. Da hier nicht nur durch die Präsenz offline Links gesetzt, sondern auch Informationen und wiederum Flyer verteilt werden können.

Einzigartige Werbeopportunitäten

Wer im Marketing die Nase vorn haben will, der sollte sich auch stets darum bemühen, etwas Spezielles und Einzigartiges zu kreieren oder zu finden. Dies macht auch nicht vor ausgefallenen Werbeflächen halt. Taucht Werbung an Standorten auf, wo man sie nicht erwartet, kann sie für Überraschung sorgen und sich so erfolgreich verbreiten. So kann letztlich auch dieser Ansatz beim Link Marketing Erfolg versprechen.

Ein Beispiel hierfür ist vielleicht das Lindt-Häsli, das neuerdings auch in Form eines Smarts durch Schweizer Städte fährt. Eine weiteres Beispiel stellt auch das “Rendez-Vous am Bundesplatz” dar. Dies wird von diversen Firmen wie Cailler oder Migros unterstützt und diese Teilnahme am Projekt kann so ebenfalls offline Links kreieren, da die Aufmerksamkeit durch das Sponsoring steigen kann.

 

Dies ist ein studentischer Beitrag von Julien Jordan (@julienj1989), den er im Rahmen der Vorlesung “Online-Marketing” verfasst hat. Julien Jordan studiert Publizistik- und Kommunikationswissenschaften im Hauptfach, sowie Filmwissenschaft im Nebenfach. Nebenbei arbeitet er als Student im Forschungseinsatz in der Reputationsanalyse beim FÖG und als Tutor in der Bibliothek des IPMZ der Universität Zürich.

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Auf dem Weg zum besseren SEO Experten

Es kann eine Zeit lang dauern, bis man die Komplexität von erfolgreichen SEO versteht. Nur die kontinuierliche Weiterbildung und aktive Teilnahme auf Foren und sozialen Netzwerken hilft, es komplett zu meistern. Nicht selten investiert man mehrere Stunden, nur um sich einen gewissen Stellenwert im Internet zu erarbeiten. Wie auch in der realen Welt ist es wichtig, wertvolle Kontakte zu knüpfen und diese zu pflegen.

Es stellt sich die Frage, was einen erfolgreichen SEO Experten ausmacht und welche Faktoren zum gewünschten Erfolg im Internet führen.

Dabei muss man gleich zu Beginn festhalten, dass es nicht allein auf Keywords und Linkbuilding ankommt. Viele Faktoren entscheiden über erfolgreiches Suchmaschinenmarketing (SEM).

Die virtuelle Welt funktioniert ähnlich der realen und es kommt viel auf Reputation und Empfehlungen an. Ständige Weiterbildung hilft, die sich ständig veränderten Anforderungen an die eigene Seite zu verstehen und erfolgreich umzusetzen. Ob als Blogger oder Onlinehändler – wichtig ist es, die eigene Zielgruppe zu kennen und sich auf sie einzustellen.

Folgende Punkte sollen helfen, den Weg zu einem guten SEO Experten zu meistern:

  1. Definiere Ziele
  2. Finde einen Mentor
  3. Kenne deine Zielgruppe
  4. Sei aktiv auf Foren und sozialen Netzwerken
  5. Gebe dich nicht mit „durchschnittlichen“ Inhalten zufrieden
  6. Vertrete ein Image (man kann 100% dahinterstehen)
  7. Sei neugierig und hinterfrage
  8. Lerne etwas Neues ein Mal in der Woche (z.B auf Foren oder auf themenrelevanten Blogs)
  9. Sei zielstrebig, habe Vertrauen in dich und in dem, was du machst
  10. Von negativen Feedbacks lernen und nicht aufgeben
  11. Sei kreativ und originell

 

Quellen:

http://www.quicksprout.com/2011/12/22/5-steps-to-a-better-seo-strategy/

http://seogadget.com/better-seo/

Bilder

http://smartlinkup.com/seo_experts/

http://www.itstheanimalsdidiot.com/2009/09/cat-is-parttime-seo-consultant.html

 

Dies ist ein studentischer Beitrag von Siddika Mohamed Ali (@SiddikaM), den sie im Rahmen der Vorlesung “Online Marketing” verfasst hat. Siddika Mohamed Ali studiert Populäre Kulturen, Publizistik und Kommunikationswissenschaften und Psychologie und ihre Muttersprache ist Englisch.

 

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Elektromobilität oder Batterien: Content Marketing im Umweltbereich

Content Marketing scheint eine sinnvolle Strategie zu seine für Themen im Bereich Umweltschutz, CO2-Sparen, erneuerbare Energie, Elektronmobilität, Abfallvermeidung, oder neuer Batterie-Technologien für die Energie-Speicherung. In diesen Themenfeldern sind  häufig innovative Startup-Unternehmen anzutreffen, die mit kleinen Budgets gegen grosse Marktteilnehmer antreten.

Unternehmen und Organisationen in diesem Bereich stehen häufig vor der Herausforderung, mit geringen Werbebudgets Aufmerksamkeit zu erlangen. Ihre Konkurrenten sind häufig alt-eingesessene Incumbents. Grossunternehmen also, die auf globaler Ebene Produkte und Dienstleistungen mit grossen Marketingbudgets bewerben können.

Hierzu gehöhrt die Autombilindustrie, die Hersteller von fossilen Energieträgern, aber Energieunternehmen und viele mehr. Die mit  kleineren Marketingbudgets ausgestatteten KMUs, können mit konventionellen Marketingmethoden nur schwierig in Konkurrenz treten…

Content Marketing kann hier ein Ausweg sein. Schaut man sich beispielsweise die Marketing-Strategie von Tesla an. Vorträge, Youtube-Videos, Ankündigen von Hyperloops oder Weltraumtransport: Wer möchte nicht ein Auto fahren, das vom selbem Mann gebaut wird, wie ein Raumschiff? Ein interessantes Beispiel ist dieses Video, in dem Elon Musk erzählt, wie man den Akku bei Tesla Model S auswechseln kann.

Ein etwas bescheideneren Weg geht das Startup Batte.re. Mit Unterstützung der One Man Boygroup Johnny Burn drehten sie zum Nulltarif ein kleines Video. Auch ein solches Video kann enorm hilfreich sein, wenn es darum geht, eine Botschaft zu Leuten zu bringen, die ein Produkt noch gar nicht kennen

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Online Marketing Vorlesung
Ab 18. September 2012
Dienstag 08:00-09:45
Infos: Online Marketing Vorlesung
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