Social Media Graubereich: Wer kauft likes, und wieso?

„1000 Männer zwischen 20 und 30 Jahre alt, Studenten und Deutsche, bitte.“
„Noch etwas dazu ?”
„Deutsche Einwohner“.
„3000 Euro bitte und hier sind Ihre neuen Freunde“.

Freunde kaufen, so einfach als im Einkaufszentrum zu gehen !

Tatsächlich bietet das neue Internet und die sozialen Netzwerke eine gute Chance seinen Umsatz zu erhöhen. Firmen müssen heutzutage eine effiziente online Marketing-Strategie entwickeln.
Unter anderem verfügen Facebook, Twitter, Youtube und alle diese Social-Networks über viele neue Möglichkeiten, die ein hilfreiches Mittel sind, um die Marketing-Strategie effizient zu gestalten.
Die blosse Anwesenheit auf diesen Netzwerken ist aber meist nicht ausreichend, um einen positiven Effekt mit sich zubringen. Deswegen können Firmen nun eine weitere Strategie anwenden: „Likes kaufen“.

„Likes kaufen“  bedeutet so viel wie Freunde oder eben sogenannte Fans, Followers, Likes gegen Geld zu erhalten.  Diese Methode ist so einfach wie ins Einkaufzentrum zu gehen und sich einen Liter Milch zu besorgen. Diese Tendenz des „Freundehandels“  ist ziemlich neu und hat noch viel Potential, denn viele Fans, Followers, Likers, usw. bedeutet ein besseres Ranking in den SEO (Search Engine Optimization). Somit bekommen die Webseiten mehr Traffic, d.h. mehr Besuche und damit steigt die Chance etwas zu verkaufen. Dies hat also eine direkte Auswirkung auf den Umsatz.

Die Firmen müssen zudem auch gute Inhalte auf ihren Webseiten haben; guter Inhalt wird immer weiter gepostet. Das ist eine Basis vom Content Marketing, der Inhalt ist am wichtigsten und nicht die Firma. Wenn der Inhalt nicht weitergepostet wird, bringt er nicht viel. Viele Fans zu haben hat den Schnellballeffekt als Folge; die Werbungen, Mitteilungen, Informationen der Seite werden weitergepostet, retwittered und so an einen immer grösseren Kreis weitervermittelt. Kunden als reale Fans zu haben,  ist schwierig und dauert lange. Virtuelle Fans zu kaufen hat also langfristige Effekte im Vergleich z.B. mit dem Kauf von Werbefläche.

Ein anderer Grund, wieso man Likes kauft, ist um das Image beizubehalten oder gar zu verbessern. Wenn eine bekannte Firma ein neues Profil eröffnet und nur ein paar Fans hat, wird es nicht viel angeschaut.  Viele Fans zu haben verleiht Glaubwürdigkeit. Die Anzahl von Freunden entspricht der Beliebtheit der Seite, es ist eine Art von Barometer für die Popularität.

Wie viel kostet so etwas? Firmen bieten oft Packages, die für alle Social-Networks gültig  sind. Aber es gibt auch die Möglichkeit getrennt Fans zu kaufen. Die Preise hängen davon ab, ob die Freunde aus dem In- oder Ausland kommen sollen. Und je nach sozialem Netzwerk sind die Preise ziemlich unterschiedlich. Facebook ist mit Abstand das grösste dieser Social-Networks. Deswegen kosten Facebook-Freunde auch mehr als solche auf Twitter oder Google+.

Nun stellt sich aber die Frage: gibt es wirklich nur Vorteile der Methode „Likes kaufen“?

Die gekauften Fans sind oft passiv. Und was wichtig ist für eine Facebook-Page ist die Aktivität. Ein Fan, der nur einmal auf „Fan werden“ klickt und nachher die Inhalte der Seite nie mehr liest und nicht weiterpostet ist kein guter Fan.

Ob die Fans einer Facebook-Seite nun wahre oder gekaufte Fans sind, bleibt ein Geheimnis. Wer will schon preisgeben, dass er nicht genügend wahre Freunde hat? Wenn dies an die Öffentlichkeit gerät, riskiert die Firma ein schlechtes Image oder verliert im Endeffekt auch noch die wahren Fans. Facebook ist eindeutig gegen die Methode von gekauften Likes und versucht dieses Angebot zu verbieten. Google hat auch explizit gegen diesen Trend reagiert.

Und die Moral dahinter? Ungefähr ein Viertel der Unternehmer finden es moralisch in Ordnung Freunde zu kaufen, aber sie sehen es als Zeit- und Geldverlust, weil die positiven Wirkungen nicht ausdrücklich bewiesen sind.

Als Alternative zu dieser Black-Hat-Methode sollten sich die Firmen um die Qualität der Interkation mit ihren Kunden kümmern. Die Fans sollten die Posts und Inhalte aus Interesse und aufgrund deren Qualität oder sogar deren Nutzen weiterempfehlen.
Anstatt bloss Freunden zu kaufen und die Anzahl dieser stetig steigern zu wollen, sollten sich die Firmen um ihre Webseiteninhalte kümmern. Dies ermöglicht nämlich echte und treue Freunde zu generieren. In diesem Sinne gilt: Qualität vor Quantität!
Das Wichtigste ist also nicht mehr die Anzahl Freunde sondern die aus den Inhalten hervorgehenden Interaktionen; wieviele Leute sprechen darüber, empfehlen den Inhalt weiter oder posten ihn irgendwo.
Ein gutes Freundenetzwerk aufzubauen braucht Zeit und es benötigt ebenfalls Zeit um dieses dann auch zu etablieren. Es kann also nicht sein, dass alles  mit nur einem Klick getan ist.

Quellen :

http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/medien/diese-freunde-sind-das-geld-nicht-wert-1.17657146
http://econsultancy.com/ch/blog/10697-yes-you-can-buy-a-like-and-you-just-might-want-tohttp://www.lemonde.fr/technologies/article/2009/09/04/achetez-des-amis-sur-facebook_1236105_651865.html

http://www.lapresse.ca/le-soleil/actualites/politique/201207/18/01-4556529-partis-politiques-sacheter-des-amis-facebook-pour-pas-cher.php

http://blog.bm-services.com/files/2012/07/acheterdesamis.jpg

Dies ist ein studentischer Beitrag von Frédérique Rol (@frederique_rol), den sie im Rahmen der Vorlesung “Online-Marketing” verfasst hat. Frédérique Rol studiert Publizistik und Kommunikation, Psychologie und Politikwissenschaften und  ihre Muttersprache ist Französisch. 

Posted in studentischer Beitrag
26 comments on “Social Media Graubereich: Wer kauft likes, und wieso?
  1. Alessandra says:

    Sehr interessanter Blog, wäre nie auf die Idee gekommen, dass mit solchen Mitteln gearbeitet wird. Ich finde, der Fakt, dass ein Unternehmen gekaufte Freunde/Likes nötig hat, sagt einiges über die Firma aus…

  2. Mariana says:

    Spannender Input! Klar sehe ich die Vorteile. Es stellt sich mir aber die Frage, ob dies wirklich so positiv zu beurteilen ist. Es ist gewissweit ja auch eine Imagesache. Fliegt der “Likes-Kauf” auf, wird das Image des Unternehmens wahrscheinlich einen ziemlichen Schaden davon tragen. Irgendwie sollte bei den Unternehmen die Motivation bestehen, die Likes selber zu erarbeiten, indem spannende Inhalte porduziert werden und man die Leute für sich zu gewinnen versucht.

  3. Recha says:

    Toller Blogpost!

    Meine Frage ist nur, sind diese gekauften Likes auch Likers? Also werden sie die Posts weiterposten, werden sie aktive Nutzer und Viewer der eingekauften Firma sein? Wie kann dies gegeben sein?

  4. Sonia says:

    Mich würde vor allem auch noch interessieren, wie das langfristig aussieht… schliesslich kann man als Facebook Nutzer ja die Likes auch wieder entfernen oder die ‘Freundschaft’ mit jemandem beenden – oder haben solche ‘Freunde’ eh nichts mehr zu sagen, was die Freundschaft betrifft?

  5. Frédérique says:

    Ich glaube, es ist eher so, dass die gekaufte Freunde die Page liken und es ist alles. Interaktionen zwischen Firma und unwahre Freunde gibt es kaum. Die unwahre Freunde machen das, nur um ein bisschen Geld zu verdienen (Nebenjob Möglichkeiten ;) )

    Aber ich glaube schon, dass die Likers Likers bleiben… Es ist ein Art Arbeitsvertrag !

  6. Felix says:

    Interessanter Post! So wie es scheint, ist es einfacher einen Freund zu “kaufen” als einen mit spannendem Content zu gewinnen, dies hätte ich nicht gedacht. Ich frage mich ob es auch Unterschiede bez. den Kategorien der “Freunde” gibt? Also kostet ein 60 jähriger männlicher Liker wohl weniger als eine 21 jährige Studentin?;) Wahrscheinlich ist dies auch vom Inhalt der Firma abhängig..

  7. Natalie says:

    Eigentlich war es ja fast zu vermuten, dass der Kauf von “Likes” irgendwann kommen musste, bei einem Einflussreichen Medium wie dem Internet. Der Mensch von heute scheint ja mittlerweile leider zu glauben, dass wenn etwas viele Likes besitzt, er das auch gut finden muss..Der Mensch steht sozusagen unter Zugzwang: Was andere Gut finden, muss man selbst auch gut finden. Und das überträgt sich ja dann auch auf Unternehmen. Denn diese stehen auch unter Zugzwang. Wie schaffe ich Prestige und Reputation für mein Unternehmen. Die Lösung: Viele Likes bedeuten, dass viele Menschen das Unternehmen gut finden und dies dann dazu führt dass immer mehr Menschen den “Like-Button” drücken…und wenn vielleicht dieser “Like-Kauf” mal auffliegen sollte, ist es wahrscheinlich auch nicht mehr allzu schlimm, da es irgendwo immer noch Menschen gibt, die trotzdem den Like-Button drücken!

    • Sonia says:

      Das Ding ist ja vor allem auch, dass gerade bei Facebook Pages oder Beiträge mit vielen Likes oben im Feed stehen, sofern ein Freund von dir ‘like’ gedrückt hat – egal ob dir die Page nun gefällt oder nicht. Somit können viele Likes und Freunde die Reichweite einer Botschaft schon massiv erhöhen und dann lohnt es sich auch, eben da Geld zu investieren…

  8. Karin says:

    Interessanter Post der eine Möglichkeit aufzeigt über die noch nicht sehr oft gesprochen wird. Ich bin auch der Meinung, dass es nicht viel bringt sich solche Fans zu kaufen, da sie ja wie im Beitrag erwähnt passiv sind und nicht weiter als über diesen einen Like hinaus mit der Seite interagieren. Mich würde mal interessieren welches Unternehmen diese Methode für sich nutzt, dass wird aber schwierig herauszufinden sein:) Vielleicht sollte man sich von manchen Seiten die Follower-Listen mal genauer ansehen:)

    • Nina says:

      ich glaube es sind vor allem Unternehmen, die in ihrer Start Up Phase sind und diese Strategie nutzen, um sich bekannt zu machen. Nicht?
      Also wenn man guten Content hat und dazu noch viele Fans verbreitet sich das ganze ruckzuck :)

  9. Calogero says:

    Ich denke, gekaufte Freunde sind sicherlich falsche Freunde :) Was nutzt dem Unternehmen das? Sind diese Likes ein Zeichen für Beliebtheit? Nein, sonst wären sie ja nicht gekauft… Generieren diese Likes noch mehr Likes? Jein, und wenn jemand so “doof” ist,etwas zu “liken”, nur weil es schon viele gemacht haben, denke ich sollte ein Unternehmen auf diese “Kunden” gerne verzichten. Und sind wir mal ehrlich, verändert sich das Image eines Unternehmens in meinem Kopf, wenn es viele Likes hat? Nein! finde ich eine Firma toll und hat sie wenig Likes, dann bin ich ein “alternativer” Typ und habe mir z.B. ein “elitäres” Produkt gekauft ;) oder ich fühle mich als einer von wenigen “Erleuchteten”. Hat eine Firma, die ich persönlich nicht besonders gut finde, viele Likes, werde ich mich sicher fragen, was all die Menschen an diesem Unternehmen finden. Likes kaufen? Nein danke!

  10. Ilana says:

    Sehr interessanter Post. Ich habe davon schon gehört, da es kürzlich während den amerikanischen Präsidentschaftswahlen ein Thema war. Wie schon erwähnt wurde, kann sich der positive Effekt auch umkehren, wenn die Leute erfahren, dass diese Praktiken verwendet wurden. Dies wirft nachtürlich ein bisschen schlechtes Bild auf die Person/Unternehmen, aber heutzutage werden auch negative Schlagzeilen in Kauf genommen, um die Medienpräsenz zu erhöhen.

  11. Gabriela says:

    Alle Firmen, die so etwas nötig haben oder überhaupt in Erwägung ziehen, sind wahrscheinlich einfach zu geizig in guten Content zu investieren. Vielleicht haben sie die Möglichkeit von echtem Social Media Marketing noch nicht erkannt, dabei wäre dies längerfristig gesehen effizienter und vielleicht auch billiger. Ausserdem: gekaufte Likes bzw. Likers konsumieren in der echten Welt vielleicht nicht das was sie auf Facebook liken.

  12. Jasmine says:

    Sehr interessanter Blogpost!! Ich frage mich allerdings noch, was für Firmen solche “Fans” anbieten und wie sie zu diesen überhaupt kommen? Bezahlt oder belohnt werden müssen die “falschen” Fans wahrscheinlich auch, oder?

  13. Nina says:

    Auch auf Instagram kannst du “Followers” kaufen. Ich hab mich immer gewundert, wieso einige Leute so viele Followers haben, obwohl sie kaum Bilder posten. Es hat echt wirklich lange gedauert, bis ich das gecheckt hab :)

  14. Pinar Özdogan says:

    Sehr interessanter Blogpost. Irgendwie schon voll schade, dass die likes gekauft werden können. Unbewusst geht man immer davon aus, dass die Bilder oder Beiträge mit den höchsten likes irgendwo eine allgemeine Meinung oder Geschmack entsprechen. Somit wird das ganze total verzerrt natürlich:)

  15. Renate says:

    Kurzfristig gesehen kann es attraktiv scheinen, Fans zu kaufen. Langfristig bringt es doch eher Nachteile: schlechtes Image, falls der Kauf auffliegt, keine Interaktionen mit falschen Fans. Wäre auch noch interessant zu wissen, wie viele “fake” accounts bei den gekauften sind…

  16. Tim says:

    Interessantes Thema!
    Ist auch bei aufsteigenden DJs und Musikproduzenten ein ziemliches Thema, denn ohne Likes, keine Hörer und umgekehrt. Außerdem wirkt ein DJ viel erfolgreicher, wenn auf der Facebookseite mehrere tausend Fans zu sehen sind, als wenn es nur 70 sind. Man ist dann auch eher gewillt den kleinen “Thumbs up” Button zu drücken, denn man möchte ja nicht den nächsten Trend- DJ verpassen… oder? Also liken, dann ist man auf der sicheren Seite.
    Ich bin eigentlich auch der Meinung, dass das Kaufen nichts bringt, Traffic und Aktivität sollte zu kaufen sein! ;) Nein, Spaß beiseite. Es kommt auf die Aktivität der Fans an und nicht unbedingt auf die Menge.

  17. Natalie says:

    Spannender Beitrag, und irgendwie traurig zu sehen, wie einfach alles vermarktet wird! Allerdings frage ich mich, was passiert, wenn die gekauften Freunde die Page wieder “disliken”?

  18. Victor says:

    Hier gilt mal wieder „Mehr Schein als Sein“ ! Der Artikel zeigt, wie wichtig Social Media Aktivitäten für Unternehmen geworden sind und was alles getan wird um im Netz gut dazustehen. Kurzfristig mögen gekaufte Likes sicherlich zur Bekanntheit und Verbreitung einer Seite beitragen. Es scheint somit durchaus nachvollziehbar, wenn Unternehmen eine solche Strategie in der Anfangsphase anwenden, um ihrem Social Media Auftritt zu Bekanntheit zu verhelfen. Langfristig hingegen scheint ein solches Vorgehen nicht zum Erfolg zu führen, zumal eine gekaufte passive Community einem Unternehmen wahrhaft wenig Mehrwert bringt. Mich würde in diesem Zusammenhang interessieren, wie ein solcher Kauf von Freunden funktioniert. Hat jemand hierzu nähere Informationen ?

  19. Vera says:

    Schon interessant zu sehen wie Unternehmen in ihren Marketingaktivitäten vorgehen. Ich denke, dass langfristig aber vor allem die echten Fans gepflegt werden sollten, da diese sich auch eher für das Unternehmen interessieren und aktiver an Interaktionen teilnehmen.

  20. Chenyi says:

    Ich denke gekaufte Likes wird es immer geben. Die wichtigere Frage ist: Was macht Facebook dagegen? Ende September haben Sie die Operation “Unlike” gestartet und Zehntausende Fake Accounts gespert. Find ich gut ;-)

    Mehr Infos dazu auf Techcrunch: http://techcrunch.com/2012/09/26/facebook-fake-accounts/

  21. Katrin says:

    Sehr interessanter Blog. Auch ich bin der Meinung, dass gekaufte Freunde nicht nur von der Gesellschaft nicht akzeptiert werden, sondern eben auch, wie bereits erwähnt, niemals die Aktivität von “echten” Freunden bzw. likes aufweisen, da sie (zumindest Teilweise) überhaupt nicht real existieren.

  22. Isabelle says:

    Du hast das Thema sehr ausführlich behandelt. Da sieht man wieder wie viel ein Facebook-Freund wert (Geld) ist, oder auch nicht (kein echter Freund, die wahren Freunde sind offline).

  23. Julien says:

    Wie weit wir im heutigen Marketing doch schon sind! Witzige und interessante Denkanregung!
    Die Gefahr, dass die gekauften Likes nicht zu effektiven Kunden führen, besteht natürlich durchaus. Aber genau dies kann ja als Ansatz dienen, die Leistungen zu verbessern, was wiederum zu mehr Firmenkunden führen kann und so schliesst sich der Kreis.

  24. Lillian says:

    Die Anzahl Kommentare zeigt schon wie diskutabel der Kauf von Likes ist. Da hast du gute Arbeit geleistet! :) Habe hier noch eine satirische Sichtweise gefunden wo man nicht mal mehr guten Content braucht und nur noch mit Robotern kommuniziert (2:15). nicht ganz ernst zu nehmen;) http://www.youtube.com/watch?v=CK62I-4cuSY

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